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Taucher in der Flasche

Der Taucher in der Flasche

Taucher Kappe

Mit diesem Experiment möchte dir Albert etwas Wichtiges erklären. Dabei geht es um dem Druck unter Wasser.

Alle zehn Meter nimmt der Druck unter Wasser um 1 Kilogramm pro Quadratzentimeter deines Körpers zu. Wenn du sehr tief tauchst, nimmt der Druck auf deinen Körper immer mehr zu, weil über dir ja immer mehr Wasser ist.

Wir Menschen können mit normaler Druckluft und ohne spezielle Vorbereitungen oder Spezialanzüge höchstens 60 Meter tauchen. Würden wir einige hundert Meter tief tauchen, so würde uns der enorme Wasserdruck einfach zerquetschen.

Es gibt aber noch eine andere Gefahr, die sogenannte Taucherkrankheit.
Dabei dehnen sich die Gase im Blut des Tauchers aus, wenn er zu schnell auftaucht. Im Blut bilden sich dann Bläschen, die zu einer tödlichen Lungenembolie führen können. Daher dürfen Taucher aus großer Tiefe nur sehr langsam auftauchen. Aus 30 Metern Tiefe brauchen sie etwa drei Minuten.

Jetzt lass uns mal ein Experiment mit einem Taucher machen. Dazu brauchst du die Spitze eines Kugelschreibers, die man abziehen kann. Daran hängst du zwei Büroklammern als Ballast (z.B. mit Tesafilm). Gib deinen „Taucher“ in eine volle Plastik-Flasche Wasser und verschließe sie.

Taucher Flasche

Durch die eingeschlossene Luftblase in der Spitze der Kugelschreiberkapsel schwimmt dein Taucher ganz oben an der Oberfläche.
Wenn du nun deine Flasche an den Seiten eindrückst, taucht der Taucher nach unten.

Warum macht er das?
Durch das Drücken mit der Hand hast du den Druck im Wasser erhöht. Dadurch wird auch die Luftblase im Taucher zusammen gedrückt und damit kleiner. Und dadurch sinkt der Taucher nach unten.

Und was passiert, wenn du deine Hand von der Flasche nimmst?
Dann kommt der Taucher wieder nach oben, denn die Luftblase vergrößert sich wieder.

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